User Experience II
Ein Tag für die, die es selbst machen. Derselbe Gegenstand wie in Workshop I, aus der Sicht derer, die entwerfen, bauen und entscheiden, was als Nächstes umgesetzt wird.
Eckdaten
- 2-8 Personen
- 7,5 Stunden
- Praktiker*innen
- User Experience im Einsatz
Worum es an dem Tag geht
Um die vier Schritte der menschzentrierten Gestaltung als Handgriffe: den Nutzungskontext erheben, Nutzungsanforderungen daraus ableiten, Entwürfe konzipieren, Entwürfe prüfen. In Workshop I sind das Begriffe, hier sind es Arbeitsschritte am eigenen Gegenstand.
Woran genau gearbeitet wird, legen wir im Vorgespräch fest. Zwei bis acht Personen, ein Tag, ein Vorhaben aus Ihrem Haus.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Die Methoden, die Sie am nächsten Tag anwenden können, dazu Materialien und Anleitungen. Kein Foliensatz zum Nachlesen, sondern Vorlagen, die im laufenden Projekt weiterbenutzt werden.
I oder II?
Beide Tage dauern gleich lang und behandeln dasselbe Gebiet. Der Unterschied liegt in der Tiefe, nicht in der Reihenfolge.
User Experience I ist der Tag zum Verstehen. Er richtet sich an alle, die am Planungs- und Gestaltungsprozess beteiligt sind oder mit Usability- und UX-Fachleuten zusammenarbeiten: Geschäftsführung, Product Owner, Projektleitung, Marketing, Softwareentwicklung.
User Experience II ist die erweiterte Fassung, für die, die selbst entwerfen und bauen: Product Owner, Web- und Produktdesign, Projektleitung, Softwareentwicklung. Dieselben Schritte, weiter ausgeführt und länger am eigenen Gegenstand.
Workshop I ist keine Voraussetzung. Wer weiß, dass es tiefer gehen soll, bucht gleich den zweiten Tag; wer die Begriffe erst sortieren will, ist im ersten richtig.
Was Sie mitbringen müssen
Ein Produkt oder einen Dienst, an dem Sie gerade arbeiten. Der Tag ist nicht für Zuhörende gemacht, er lebt vom eigenen Fall.
Vorkenntnisse in einem bestimmten Werkzeug brauchen Sie nicht. Die Methoden sind unabhängig davon, womit Ihr Team seine Oberflächen zeichnet.
Für wen der Workshop nicht geeignet ist
Für Runden, die nur einen Überblick brauchen. Der zweite Tag geht weiter und arbeitet länger am eigenen Fall; wer die Begriffe bloß sortieren will, ist im ersten günstiger und schneller fertig.
Und für Runden, in denen die Gestaltung bereits beschlossen ist. Wo am Ende nichts mehr geändert werden darf, ist der Tag eine Bestätigungsübung.
Dazu passt
1 Personentag
Dauer vor Ort. Vor- und Nachbereitung kommen hinzu und hängen vom Format ab; ich nenne den Aufwand im Vorgespräch.