Content Management Systeme

Ein Redaktionssystem ist eine Entscheidung für Jahre. Welches passt, hängt weniger an Funktionslisten als an dem Problem, das Sie lösen wollen.

Je nach Zweck arbeite ich mit WordPress oder Drupal. Beide sind offene Software, beide laufen auf PHP und MySQL, und beides ist so verbreitet, dass es beim Hosting in der Regel keine besonderen Anforderungen stellt.

Welches der beiden passt, hängt an dem, was Sie vorhaben, nicht an einer Vorliebe. Deshalb steht hier, wofür jedes von beiden gebaut ist.

WordPress

Das am weitesten verbreitete Content-Management-System der Welt. Es kam als Blogsystem auf die Welt und ist über die Jahre zu einem vollwertigen CMS gewachsen.

Was es mitbringt: eine Oberfläche, in die sich Redaktionen ohne Schulung einarbeiten, eine große Auswahl an Erweiterungen für einzelne Aufgaben, vom Kontaktformular bis zum Verkauf, und ein Themensystem für das eigene Aussehen.

Wofür es sich eignet: Auftritte, die vor allem veröffentlichen, mit überschaubarer Struktur und einer Redaktion, die selbst arbeiten soll.

Drupal

Ebenfalls seit Jahren im Einsatz und ebenfalls mit einer großen Gemeinschaft im Rücken, die Erweiterungen pflegt, dort Module genannt.

Was es mitbringt: eine modulare Bauweise, die sich weit anpassen lässt, eine Schnittstellenarchitektur, die Inhalte auch ohne die eigene Oberfläche ausliefert, und ein Rechtesystem, das komplexe Datenstrukturen und viele Rollen aushält.

Wofür es sich eignet: Vorhaben mit vielen Inhaltstypen, gestaffelten Rechten oder einem Intranet dahinter. Der Aufwand für die Einrichtung ist höher, die Grenze liegt weiter.

Was ich übernehme

Die Auswahl zwischen beiden, die Einrichtung, die Anpassung an Ihre Redaktion und die Übernahme vorhandener Inhalte.

Und danach den Betrieb: Aktualisierungen, Sicherungen und die Einweisung der Redaktion. Beratung, Prototyp, Umsetzung und Pflege bekommen Sie aus einer Hand, wenn Sie das möchten.

Wovon ich abrate

Von einem CMS für eine Seite, die sich nie ändert. Und von der Entscheidung für ein System, bevor feststeht, wer die Inhalte später pflegt. Ein Werkzeug, das niemand bedient, ist teurer als eine Seite von Hand.

Häufige Fragen

WordPress oder Drupal?

WordPress, wenn Redaktion und Tempo im Vordergrund stehen. Drupal, wenn komplexe Datenstrukturen, Rechte und Schnittstellen den Ausschlag geben.

Können bestehende Inhalte übernommen werden?

In der Regel ja. Wie aufwendig das wird, zeigt eine kurze Analyse des Bestands, genau das habe ich bei dieser Website selbst gemacht.

Wer pflegt die Seite später?

Sie. Genau dafür gibt es ein CMS, inklusive Einweisung und Dokumentation für die Redaktion.

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