Open Data Services
Offene Daten nützen erst, wenn jemand sie findet, versteht und weiterverwenden darf. Ich begleite den Weg dahin: von der Frage, welche Bestände nach draußen gehören, über Formate und Lizenzen bis zum Veröffentlichungsprozess, der den Alltag übersteht.
Wofür es gedacht ist
Für Verwaltungen, Unternehmen, Vereine und Organisationen, die Daten haben und sie öffnen wollen oder müssen. Auch für die, bei denen schon etwas läuft und niemand die Zahlen abruft.
Wie ich vorgehe
Zuerst die Sichtung. Welche Bestände gibt es, wer pflegt sie, was darf davon nach draußen, und was ist rechtlich oder inhaltlich heikel.
Dann die Strategie. Ziele, Prioritäten, ein Aktionsplan mit Reihenfolge. Dazu die Einordnung: Was verlangt das Gesetz, was der Datenschutz, und wo hilft eine Anonymisierung weiter.
Dann die Technik. Auswahl von Portal und Werkzeugen, oder der Verzicht darauf: Oft genügt es, Daten standardkonform zu beschreiben und von bestehenden Portalen einsammeln zu lassen. Genau dafür gibt es den Open Data Wizard.
Dann die Daten selbst. Bereinigen, strukturieren, standardisieren, mit Metadaten versehen, Lizenz vergeben. Und die Frage, welche Datensätze zuerst.
Zuletzt der Betrieb. Wer aktualisiert wann, aus welchem Fachverfahren, und wie merkt jemand, wenn es hakt. Auf Wunsch dazu Einweisung und Werkstattformate für die Fachbereiche.
Was nicht dazugehört
Keine Datenveredelung auf Vorrat. Ich bereite nicht alles auf, was da ist, sondern das, wofür es eine Nachfrage oder eine Pflicht gibt. Der Rest wartet.
Auch keine dauerhafte Pflege durch mich. Die Daten bleiben in Ihren Fachbereichen, der Prozess wird so gebaut, dass er dort hineinpasst. Wenn er nur funktioniert, solange ich dabei bin, ist er falsch gebaut.
Häufige Fragen
Brauchen wir ein eigenes Portal?
Nicht zwingend. Oft genügt es, Daten standardkonform zu beschreiben und von bestehenden Portalen einsammeln zu lassen, genau dafür gibt es den Open Data Wizard.
Welche Daten eignen sich?
Alles ohne Personenbezug und ohne Rechte Dritter. Was dazwischenliegt, klären wir vorab, notfalls mit Anonymisierung.
Wer pflegt die Daten später?
Ihre Fachbereiche. Der Veröffentlichungsprozess wird so gebaut, dass er in bestehende Abläufe passt.