IoT-Ideen-Workshop

In diesem Workshop entwickeln Sie mit Ihrer Gruppe Ideen für vernetzte Gegenstände, ohne dass jemand Elektronik oder Netzwerkprotokolle kennen muss. Gearbeitet wird mit Karten und einem Spielbrett. Am Ende stehen mehrere ausgearbeitete Konzepte.

Eckdaten

  • 8-20 Personen
  • 1 Tag
  • Entscheider*innen & Praktiker*innen
  • Karten statt Elektronik

Beschreibung

Wie der Tag abläuft

Die Gruppe wählt ein Szenario und eine Persona. Beides schränkt ein, und genau das hilft: Ideen werden konkret, weil sie für jemand Bestimmtes gedacht sind. Dann kommen Alltagsgegenstände dazu, die um Sensoren, Dienste und Reaktionen erweitert werden. Eine vernetzte Mülltonne mit Neigungssensor, die meldet, wenn sie umkippt, ist das Lehrbuchbeispiel.

Danach kommen Karten ins Spiel, die das Gedachte wieder in Frage stellen. Die Gruppe prüft ihre eigene Idee aus einer fremden Perspektive und überarbeitet sie. Jedes Konzept wird auf einem Drehbuch skizziert und am Ende in zwei Minuten vorgestellt.

Was Sie am Ende in der Hand haben

Mehrere ausgearbeitete Projektideen, mit denen sich weiterarbeiten lässt. Sollen daraus Anwendungen werden, ist der nächste Schritt ein Prototyp: aus dem Papierkonzept wird etwas Gebautes, mit Sensoren und Hardware. Das ist eine eigene Phase und nicht Teil dieses Tages.

Der zweite Ertrag steht unabhängig davon: Die Gruppe hat gemeinsam verstanden, wie vernetzte Geräte funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen sie aufwerfen.

Womit gearbeitet wird

Ich bringe ein angepasstes Kartendeck mit, im deutschsprachigen Raum auf Deutsch. Je nach Gruppe passe ich die Karten an; die Standardkarten lassen sich ebenso einsetzen.

Die Methode stammt nicht von mir. Sie wurde als Tiles IoT Toolkit an der NTNU Trondheim entwickelt und steht unter CC BY-SA 4.0. Karten und Spielbrett sind frei verfügbar, Sie können ohne mich damit arbeiten.

Downloads

Karten und Spielbrett stehen unter CC BY-SA 4.0. Sie können sie herunterladen, ausdrucken und ohne mich damit arbeiten. Die Kartenhintergründe sind für den beidseitigen Druck gedacht.

Deutsch

Englisch

Für wen der Workshop nicht geeignet ist

Für Vorhaben, bei denen Fachkompetenz und Vorstellung bereits stehen. Wenn klar ist, was gebaut werden soll, bringt die Ideengenerierung wenig.

In dem Fall bleibt ein anderer Nutzen: Wer vor einer Beschaffungsentscheidung steht, versteht danach besser, worüber entschieden wird. Aber dann ist es Kompetenzaufbau, nicht Ideenfindung. Das sollte vorher gesagt sein.

Dazu passt

1 Personentag

Dauer vor Ort. Vor- und Nachbereitung kommen hinzu und hängen vom Format ab; ich nenne den Aufwand im Vorgespräch.