Was kosten Ihre Dienste?

Abgerechnet wird nach Personentagen, zu einem Satz, der sich an den branchenüblichen Sätzen für Senior Consultants orientiert. Für gemeinnützige Vorhaben liegt er niedriger als für kommerzielle. Den Satz und eine Schätzung, wie viele Tage Ihr Vorhaben braucht, nenne ich Ihnen im Vorgespräch, verbindlich, bevor Sie sich entscheiden.

Kleine, klar abgrenzbare Vorhaben rechne ich auf Wunsch pauschal ab. Was für Sie günstiger ist, sage ich Ihnen dann.

Wir sind ein großes Unternehmen. Setzen Sie ein Projekt kostenlos für Ihr Portfolio um?

Nein. Je größer ein Unternehmen ist, desto eher verfügt es über die Mittel, Arbeit zu bezahlen. Und ist die Marke doch nicht so bekannt wie angenommen, hilft sie meinem Portfolio nicht weiter.

Ich stehe am Anfang. Können Sie mir preislich entgegenkommen?

Es kommt darauf an, wonach Sie suchen. Wenn es eine professionelle Dienstleistung sein soll, bin ich möglicherweise der richtige Ansprechpartner; wenn es darum geht, etwas auszuprobieren, eher nicht.

Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist die Beratung zum Zuschnitt: Auch mit kleinem Budget lässt sich ein Vorhaben umsetzen und überprüfen, wenn man den Umfang entsprechend wählt. Wo das nicht geht, sage ich es Ihnen, bevor Geld fließt.

Ich habe viel vor. Reicht eine Person dafür aus?

Für den Anfang meistens ja. Kleine Teams sind schneller und günstiger als große, und eine Person, die Beratung, Konzeption und Umsetzung vereint, spart die Abstimmung zwischen dreien.

Wächst das Vorhaben über das hinaus, was eine Person leisten kann, hole ich Entwicklerinnen, Berater und Gestalterinnen aus einem über Jahre gewachsenen Netzwerk dazu. Die Verantwortung für das Ergebnis bleibt bei mir.

Wir sind gemeinnützig. Arbeiten Sie ehrenamtlich?

Grundsätzlich ja, unter einer Bedingung: Ich beanspruche dann Einfluss auf das Vorhaben, auch über den ursprünglichen Auftrag hinaus. Nur so kann ich dafür sorgen, dass die Zeit gut investiert ist, meine wie Ihre.

Ist das nicht erwünscht, überzeugen Sie mich vom Vorhaben selbst. Dafür bin ich offen.

Sie setzen auf Open Source. Muss ich das auch?

Nein. Ich arbeite auch mit proprietären Systemen, wenn sie zum Vorhaben passen. Wo es die Wahl gibt, empfehle ich freie und offene Software, weil sie Sie unabhängiger von einem Anbieter macht und den Betrieb langfristig billiger hält. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, und ich lege die Gründe für beide Seiten offen.

Arbeiten Sie nur für Geld?

Nein. Ob eine Arbeit sinnvoll ist, wiegt bei mir schwerer als das Honorar, und für Vorhaben, die ich für wichtig halte, finde ich in der Regel einen Weg. Geld ist dabei vor allem praktisch: Es macht Absprachen verbindlich.

Womit beschäftigt sich ein Digitalberater?

Das ist keine geschützte Berufsbezeichnung, deshalb hier, was ich darunter verstehe.

Ich helfe Organisationen dabei, digitale Vorhaben zu entscheiden, bevor sie sie bauen: Wofür ist das da? Wer soll es benutzen, und woher wissen wir das? Was passiert, wenn niemand es benutzt? Daraus wird ein Zuschnitt, der zu den Mitteln passt, und daraus, wenn es gewünscht ist, eine Umsetzung.

Konkret heißt das meistens: Bestand und Bedarf erheben, Beteiligte einbeziehen, Anforderungen schreiben, Software auswählen, einen Prototyp bauen, ihn mit echten Nutzerinnen testen, und die Ergebnisse so festhalten, dass jemand anderes darauf aufbauen kann.

Was ich nicht mache: Werbekampagnen, Suchmaschinenoptimierung als Selbstzweck, und Digitalisierung, deren einziger Grund ist, dass alle anderen es auch tun.

Reden wir über Ihr Vorhaben.

Ein erstes Gespräch kostet Sie eine halbe Stunde.